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Protokoll der 5. AKDE-Sitzung am 4.11.2013

Datum 4.11.2013
Zeit 19:30h - 21:45 Uhr
Ort DGH Eschenhahn
Anwesende Hr. Dembach, Hr. Dietzel, Fr. Eberle, Hr. Forst, Fr. Glashoff-Kern, Hr. Habke, Hr. Kechel, Fr. Kilb, Hr. Meyer, Fr. Pressel, Fr. Rosanski, Fr. + Hr. Schnell, Fr. Steinberger-Theisen, Fr. Streim, Hr. Tellschaft, Hr. Than, Hr. Voss, Hr. Wolf, Fr. Zima (20 insgesamt)
Protokoll Heike Eberle ()

Tagesordnung

TOP 1 - Genehmigung des Protokolls vom 18.6.2013

Das Protokoll wurde einstimmig genehmigt.

TOP 2 - Status Untersuchungen DGH´s

Frau Rosanski präsentierte uns die Betrachtung und Konzeptionierung der DGH`s Idstein-West. Dazu hatte sie sich im Vorfeld mit den jeweiligen Ortsvorstehern getroffen und Rücksprache mit der Stadt gehalten.

Unter dem Link Präsentation pro regio DGHs - AKDE-Sitzung 5 am 4.11.2013 sind zwei Dokumente dieser Präsentation zu finden. Einmal als PDF-Dokument und zum zweiten als PowerPoint-Präsentation.

Frau Rosanski berichtete uns, dass sie die vier DGH´s schwerpunktmäßig nach ihren Besonderheiten eingeteilt hat. Eine Funktionsausrichtung sieht danach wie folgt aus: Eschenhahn als Sportstätte, Niederauroff zugehörig zur Feuerwehr, Oberauroff und Ehrenbach stehen für die kulturelle Ausrichtung (siehe Folie 2).

Die entsprechenden Maßnahmen und ihre Voraussetzungen wurden uns anschließend von Frau Rosanski vorgestellt (Folie 3).
Danach muss in Eschenhahn für die Erneuerung der Sanitäranlagen mit Duschgelegenheit die Auslastung für die Duschen schlüssig nachgewiesen werden. D.h. das Angebot, die sportliche Auslastung (wie z.B. Faustball) muss vorhanden sein, um die Notwendigkeit der Duschen zu begründen. Die Sportstättenförderung kann hier möglicherweise auch greifen. Frau Zima erklärte, dass der Umbau des DGH`s für 2014 angedacht sei. Auf dieser Folie 3 wurden für Eschenhahn nicht die barrierefreien Toiletten aufgeführt.
Das DGH in Niederauroff sieht eine Erweiterung der Feuerwehr nach Vorgaben vor. Es wird innerhalb der DE in seiner Funktion als DGH nicht weiter ausgebaut, Barrierefreiheitssmaßnahmen werden ausgeschlossen. Die Formulierung auf der Folie zu NA wurde auf Wunsch von AKDE-Mitgliedern in "zur Zeit kein Investitionsbedarf zur Erhaltung der DGH-Funktion" abgeändert.
In Oberauroff sieht die Maßnahme einen barrierefreien Umbau und Attraktivierung des Hauses vor. Dies setzt voraus, dass der Kulturverein gegründet wird und dies zu einer nachweislichen Steigerung der Nutzung führt. Sprich, erst muss das Haus belebt werden, eine deutliche Nutzungssteigerung erfolgen, dann folgen Investitionen.
Ehrenbach soll ebenfalls barrierefrei umgebaut werden, eine Nutzungssteigerung vorausgesetzt. Derzeit weichen viele Ehrenbacher Bürger in den schönen Feuerwehrschulungsraum aus. Kostenfrei genutzt werden darf dieser aber nur von Einwohnern aus Ehrenbach, die ehrenamtlich beim Aufbau/Renovierung dieses Raumes mitgeholfen haben und namentlich auf einer Helferliste geführt werden.

Zur besseren Vermarktung der DGH`s schlug Frau Rosanski vor, Ergänzungen auf der Internet-Seite vorzunehmen und die Stärken der einzelnen DGH´s zu betonen (Alleinstellungsmerkmal)(Folie 4). Dazu gehören u.a. die Bewerbung der Kinderspielplätze vor den DGH´s, die Nennung der spezifischen Einrichtung (Profiküche in Ehrenbach), die Lage im Ort, die Möglichkeit des Parkens etc.

Frau Rosanksi hat beobachtet, dass eine Vermeidungsstrategie die Nutzung der DGH´s verringert durch einen (gefühlt) zu hohen organisatorischen und finanziellen Aufwand, und Nichteinverständnis zu den Mietkosten für die Vereine und Gruppen im Ort. Ist also jetzt eine verstärkte Auslastung der DGH´s gefordert, sollte eine Lösungsmöglichkeit mit der Stadt-Verwaltung diskutiert werden (Folie 5+6). Das Verfahren zur Anmietung muss für alle Idsteiner vereinfacht und transparenter werden (z.B. Online-Buchung). Dazu sollten Mitglieder des AKDE ein offenes Gespräch mit Frau Zima und den Liegenschaftsbeamten, Herr Schmidt und Herr Wecker, führen. Oliver Dembach will sich um einen solchen Termin kümmern. Weitere Interessenten aus dem AKDE müssten noch gefunden werden.

Nachdem Frau Rosanski auf fünf Folien die Essenz ihres Konzeptes vorgestellt hatte, kam die Frage nach dem Mehrwert dieser Erhebung im Vergleich zum vorhandenen DE auf. Frau Rosanski erklärte, dass im ausgearbeiteten Schriftstück für die WI-Bank die Zusammenhänge jetzt detaillierter, klarer und vertiefter zu finden seien.
Frau Steinberger-Theissen ergänzte noch, dass auf Dauer nicht mehr überall ein komplett funktionsfähiges DGH tragbar sei. Spezialisierungen seien angesagt.

TOP 3 - Status der Projekte aus den Ortsteilen

Niederauroff

Das Projekt Bushaltestelle steht mit einem Betrag von 21 T€ in den von Frau Steinberger-Theissen erstellten Plänen, Eigenleistungsposten wurden finanziell ebenfalls bewertet (Umstellung des Häuschens, Entgrünung). Der Start der Aktionen erfolgt im Frühjahr, im Winter soll weiter geplant werden (Leistungsverzeichnis) und die Arbeitskräfte gebündelt werden. Auch erfolgt immer wieder die Rückkopplung von Arbeitsgruppe und Stadt sowie mit anderen AG`s, um größtmögliche Synergien zu schaffen (gleiche Pflastersteine, Mülleimer, Bänke etc.). Die Pläne des Projektes sollen ebenfalls ins WiKi gestellt werden.

Ehrenbach

Der Sachstand ist gleich geblieben, die Summe der Förderung beläuft sich auf 43 T€, Eigenleistung sind mit 5 T€ veranschlagt.

Oberauroff

Auch hier ist der Sachstand gleich, ein erstes Projekt wurde am 5. Oktober begonnen. Die Eigenleistungen werden auch für andere Projekte koordiniert, Ausschreibungen durch die Stadt Idstein laufen. Die Arbeitsgruppe OA tagt regelmäßig. Bez. des unteren Teichs in OA wurden Ideen von Hartmut Kern gesammelt und Aktionen müssen bis 2017 angegangen werden.
Der nächste Aktionstag in OA ist auf den 5. April 2014 festgesetzt.

Eschenhahn

Es gibt derzeit keine Projekte zur DE, das DGH ist abhängig von der Nutzungsstudie von Frau Rosanski. Ortsinterne Projekte wie der Meilerlauf laufen unabhängig von der DE.

Die Mitglieder des AKDE einigten sich darauf, dass auch Eigenleistungsaktionen ortsübergreifend koordiniert werden sollen. Das heisst, es soll vorab, auf jeden Fall im AKDE, darüber informiert werden, wann solche Aktionen anstehen (am besten mit Rückmeldefrist).

Kulturkreis Idstein-West

Fragebögen zur Bedarfserkennung wurden verteilt und werden am Kick-Off-Meeting am 8. November 2013 ausgewertet. Dann soll über die Organisation, Mitwirkende, Themen, Termine, erste Veranstaltungen etc. gesprochen werden. Ansprechpartner zurzeit ist Sonja Pressel.

Wegegruppe

Seit Juni gibt es keine Neuerungen. Das Projekt hatte sich zu sehr verkompliziert. "Der Kraftaufwand steht in keinem Verhältnis zur Wahrscheinlichkeit der Förderungsbelohnung. Der große Enthusiasmus und die ideologische Idee hielten zusammen, das sei durch den Wegfall der halben Gruppe nicht mehr gewährleistet," so Antje Schnell. Herr Meyer verwies nochmal auf die angestrebte Regionalentwicklung "Leaderregion", über die Ende 2014 der Bescheid erfolge. Eventl. seien die Wanderwege dann auch wieder förderbar.

TOP 4 - Bilanzierungs-Finanzgespräch mit Herrn Meyer

Einmal pro Jahr muss im Herbst ein Bilanzierungs- und Finanzgespräch mit dem AKDE und der Komune (Vertretung durch Frau Zima) stattfinden. Dazu berichtete Herr Meyer:

  • 7 öffentliche Förderbescheide sind ergangen über die Gesamtsumme von 123.000 €. 677.000 seien noch zu belegen.
  • Die Bescheide gliederten sich in 1x Gesamtbetrachtung DGs, 3x Plätze (NA, OA, Ehrenbach), 1x Moderation DE, 2x städtebauliche Beratungen
  • 7 private Förderbescheide, verteilt auf alle OT, gingen ebenfalls raus. Gesamtsumme: 134.780 €
  • Es sollen sich noch mehr Privatleute beteiligen und einfach anfragen! Klärungen bez. des Denkmalschutzes sollen schneller gehen, die Kundenfreundlichkeit verstärkt werden.
Herr Meyer wünschte dann eine "Fachrat-Schätzung" im AKDE, um die geforderte 3-Jahresplanung für 2014-16 vornehmen zu können. Wir einigten uns auf
  • 50 T€ für die Planung der DGH´s und 100 T€ für die Umsetzung im Jahre 2014
  • 150 T€ für Freiflächen im Jahre 2015 und 2016

Der Kostenplan wurde von Herrn Meyer an Herrn Dembach übergeben, der ihn nach Ansicht an die Schriftführerin weiterreichte. Herr Meyer informierte auch darüber, dass im Rahmen der neuen Förderrichtlinen seit Nov. 2012 eine Aufstockung der genehmigten Summe von 800 T€ möglich sei, wenn die volle Summe bereits belegt, bewilligt und ausgegeben sei.

TERMINE

Nächste AKDE-Sitzung Ende Januar 2014, die Einladungen erfolgen frühzeitig.
Ein Agendapunkt für diese Sitzung: Wie sieht zurzeit unsere Kommunikation nach innen und außen aus?
Was ist verbesserungswürdig? Wer ist für die Pressearbeit verantwortlich? Reicht uns das WiKi?