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Protokoll der 6. AKDE-Sitzung am 7.05.2014

Datum 07.05.2014
Zeit 19:30 Uhr
Ort DGH Ehrenbach
Anwesende Fr. u. Hr. Bernhardt, Hr. Dembach, Hr. Dietzel, Fr. Eberle, Fr. Glashoff-Kern, Hr. Habke, Hr. Hahn, Fr. Jahn, Hr. Kechel, Hr. Kern, Hr. Meyer, Fr. Pressel, Hr. Ruhnan, Hr. Schnell, Hr. Tellschaft, Hr. Volkmar, Hr. Wolf, Fr. Zima und Hr. ? (20 insgesamt)
Protokoll Heike Eberle ()

Tagesordnung

TOP 1 - Genehmigung des Protokolls vom 04.11.2013

Das Protokoll wurde ohne Gegenstimmen genehmigt.

TOP 2 - Status der Projekte

Ehrenbach

Herr Habke präsentierte ein Fotoalbum mit Bildern zu den Arbeiten am Backesplatz. Dort sind die Abrissarbeiten erledigt, Schotter wurde verfüllt, die Mauer hochgezogen, Fundamente werden noch gesetzt. Die Arbeiten gehen zügig voran, so Habke, in ca. 4 Wochen seien diese wahrscheinlich beendet.

Oberauroff

Der Aktionstag am 5.4. war ein voller Erfolg, viele Bürger kamen zum Helfen und haben gemeinsam viel geschafft. Alles wurde rausgerissen, vorbereitet und ein gesamter Container voll Schutt beladen, der leider immer noch vor Ort steht. Ein zweiter Container fehlt noch. Am 15. Mai gehen die Arbeiten in OA weiter.
Leider konnte die Ausstattung (Bänke) nicht wie im Plan vorgesehen bestellt werden, da sie zu teuer war. Frau Zima hat die Möbel umbestellt. In OA gibt es noch kleinere Nebenbaustellen, die auch über den Wettbewerb "Starke Dorfmitte" gefördert wurden, wie z.B. die Bachmauer, den Bunker und diverse Dorfschilder. Ein solches Schild soll jetzt noch im Rahmen des Projektes Brunnenplatz aus der DE mitgefördert werden. Herr Meyer und Frau Zima sagten dies zu.

Niederauroff

Die Entgrünung und Rodung an der Bushaltestelle wird am 10. Mai stattfinden. Pflanzen werden versetzt, der Platz baum- und buschfrei gemacht. Das Bushäuschen wird erst nach der Fundamenterstellung versetzt.

Frau Zima berichtete, dass die 100.000€, die 2014 im Haushalt eingestellt waren, für die Förderung der drei Plätze aufgebraucht werden.

Eschenhahn

Kein neuer Status, da kein Eschenhahner bei der Sitzung anwesend war.
Wichtig: Der AKDE weist darauf hin, dass spätestens bis zum 30.06.2014 eine Planung bez. der sanitären Anlagen inkl. Duschen vonseiten Eschenhahns bei Frau Zima vorliegen muss, damit innerhalb der DE weiter entschieden werden kann. ToDO!
Frau Zima teilte mit, dass ihr kein Input von Eschenhahn vorliege, auch seien wohl keine Umfragen bez. der Auslastung für die gewünschten Duschen durchgeführt worden (siehe Protokoll vom 4.11.13). Im August 2014 müsse Frau Zima die Summen im Haushalt einstellen.

TOP 3 - Kulturinitiative "Kult-I"

Die Inititative, in der Mitbürger aus allen Ortsteilen vertreten sind, arbeitet bereits erfolgreich und hat diverse Projekte ins Laufen gebracht: Weihnachtsmarktbesuch Koblenz, Basteln mit Enkeln, Dorfcafe, Fahrrad-Check, geplanter Vortrag über Linux. Nach wie vor stellt sich die Frage nach der geeigneten Bewerbung der Projekte und wie die versicherungstechnische Frage bei Veranstaltungen zu lösen ist. Ein Presseartikel ist über Kult-I erschienen und im WiKi wird über die Aktivitäten berichtet, ebenso findet sich dort der Veranstaltungskalender.
Link: https://www.idstein-west.de/projects/publich-deiwest/wiki/Kulturkreis-public-info
Die Kult-I sieht sich durch die begrenzte Gruppenstärke von 8 Leuten im Moderatorenstatus und kann nicht bei sämtlichen Veranstaltungen alles managen. Hier sind auch die Ideengeber selbst gefragt.

TOP 4 - Maßnahmen zur Erhöhung der Belegungszahlen in den DGHs

Die Kult-I kann dazu beitragen, die Belegungszahlen zu erhöhen, vielmehr sind aber feste Veranstaltungstermine in den DGHs von Interesse. Wie z.B. der Trommelkurs in OA oder der Entspannungsworkshop, aus dem ein fester Termin hätte werden sollen. Angeregt wurde auch die verstärkte Zusammenarbeit von der Stadt Idstein mit der VHS, um die DGHs zu nutzen. Ein wieder stattfindender Tanzkurs in NA kam zur Sprache.

Herr Meyer kann sich auch vorstellen, dass in den DGHs Energieberatungstermine (Sprechstunden) stattfinden, die Privatleute sensibilisieren sollen. Beratungen global am Beispiel DGH könnten hilfreich sein. Die Personalkosten könnten über Fördermaßnahmen gedeckt werden.

Herr Dembach berichtete von einem Treffen Anfang Januar mit der Stadt, in dem besprochen wurde, was zu verbessern sei. Aufgefallen war, dass die Suche nach den DGHs auf der Website der Stadt Idstein nicht transparent sei und Fehlinformationen zu den Häusern im Netz vorlagen. Mittlerweile sind die DGHs wesentlich präsenter auf der Startseite im rechten gelben Balken zu finden, versehen mit Buchungsansprechpartner usw. Leider wird in nächster Zeit eine Online-Buchung nicht machbar sein, da ein solches Tool durch einen externen Anbieter installiert werden muss. Anregungen dazu liegen vor.
Die FWG hat laut Herrn Tellschaft auch schon eine Anfrage an den Magistrat bez. der Belegungszahlen gestellt und das Thema somit auch in der Stadtverordnetenversammlung focusiert. Fortschritte könnte auch ein Gepräch zwischen Herrn Dernbächer und Herrn Dembach bringen. Herr Dembach wird hier das Gespräch suchen, nachdem er von Herrn Tellschaft die entsprechenden Informationen zur Kontaktaufnahme erhalten hat. ToDo!

TOP 5 - Konzeptpapier DGHs

Hier wurden bei einem gemeinsamen Termin nötige Änderungen besprochen und das Konzept anschließend verbessert. Frau Zima hat die neuste Version vor ca. 4 Wochen an alle Ortsvorsteher und den Vorsitzenden des AKDEs verschickt. Bis Ende Mai können noch weitere Änderungswünsche angenommen werden, dann gilt das Papier als verabschiedet.
Herr Dembach wird die aktuelle Version nochmal an alle per Mail versenden. ToDO!

TOP 6 - Status der Feuerwehren mit Folgerungen für die DGHs

Herr Volkmar (Abteilungsleiter Brand- und Katastrophenschutz, Rechts- und Ordnungsamt Stadt Idstein) berichtete über den Status der Feuerwehrhäuser in den vier Orsteilen Idstein-West.
In Ehrenbach gibt es keine Anforderungen der FW, lediglich die Ausfahrt zum FW-Gebäude könnte verbessert werden.
In Eschenhahn gibt es zurzeit keine FW. Eine Projektgruppe beschäftigt sich mit dem Thema Anwerbung von Freiwillingen für die FW und soll neue Mitglieder finden. Im September ist dazu eine Werbe-Aktion angedacht. Sollte hierbei keine Entwicklung zu verzeichnen sein und keine neuen FW-Mitglieder gefunden werden, sollen die Räumlichkeiten der FW im DGH Eschenhahn zur Verfügung gestellt werden.
In OA soll der Sachstand erhalten bleiben unter der Bedingung, dort personell aufzustocken. Auch hier wünscht sich Herr Volkmar eine aktivere Bevölkerung, da mehr Personal benötigt werden. Die FW braucht die Außenstellen per Gesetzeslage und sieht darin auch einen wichtigen gesellschaftlichen/sozialen Aspekt.
In NA müsste das bestehende Haus DIN-bedingt umgerüstet werden, da es zu eng ist und viele Gefahrenquellen birgt.
Drei Varianten für die fusionierte FW Oberauroff/Niederauroff stellte Herr Volkmar dann vor:

1) Das bestehende Haus bekommt einen Vorbau von 3-4m, sodass eine vernünftige Hallengröße entsteht. Problematik: Die Dorfmitte und die Parkplätze müssten umgerüstet werden.
2) Eine neue Halle entsteht auf dem städteeigenen Grünplatz daneben, ein Bachüberbau wäre nötig.
3) Auf dem 25x20m großen Grundstück Talstr. 12 entsteht eine neue Halle mit 2 Stellplätzen (ca. 10x14m groß) sowie ein kleines, zweistöckiges Gebäude daneben für Schulungs-, Büro und Lagerzwecke. 8 Parkplätze wären ebenfalls dabei. Herr Schnell hat hierfür eine Berechnung angestellt. Diese Baumaßnahme inkl. Außenanlage und Abrisskosten würde sich auf ca. 400.000 € belaufen (außen vor von der DE).

Anschließend wurde über das Für und Wider der drei Varianten diskutiert und die Folgen für die jeweiligen DGHs angesprochen.
Herr Volkmar meinte, aus Sicht der FW wäre ein Neubau von FW und DGH zentral für beide Ortsteile OA/NA die geeigneste Variante.
Das Prozedere für einen Neubau sehe den Antrag beim Land Hessen vor, die anstehende Prüfung unter Bedacht der Parkfläche, die an die Landesstr. grenzen würde (bei Betrachtung der Variante 3) usw. Nach einer entsprechenden Ausschreibung muss dann der Auftrag vom Magistrat kommen. Er sagte, dass ein Bedarfsentwicklungsplan aller Feuerwehren seit zwei Jahren bestehe, der nach und nach je nach Priorität abgearbeitet werden würde.
Wenn eine Ortsmitteveränderung möglich wäre, so könnte auch die Variante 1. greifen. Dazu müsste eine konkrete Planung angegangen werden.
Der AKDE ist für einen Planungsauftrag Dorfmitte unter Beachtung verschiedener Belange (Parkplätze, Kanal, Platzangebot) und teilt dies Frau Zima und Herrn Meyer mit.
Es soll also 1. untersucht werden, ob Variante 1) machbar ist und 2. wo ein eventueller Neubau FW/DGH gebaut werden könnte.
Überlegungen, was mit den jetzigen Standorten der FW passiert, wenn ein Neubau kommt, müssen angestrebt werden, so Frau Zima. Es könnte den Verkauf der DGHs OA und NA und der Talstr. 12 bedeuten. Erlöse aus den Veräußerungen müssen in den Neubau fließen, sodass ein Neubau damit gefördert werden kann, sagte Herr Meyer.
Frau Zima meinte, der AKDE benötigt die Klärung durch den Magistrat, der wiederum Vorschläge vom AKDE braucht. Nur dann kann der AKDE sinnvoll weiter arbeiten.

Der AKDE wartet die Ergebnisse der gewünschten Besprechungen zwischen Frau Steinberger-Theissen, der AG Ortsmitte NA und Herrn Volkmar ab, die bis zur nächsten AKDE-Sitzung vorliegen sollten. Ein solches Treffen muss also zeitnah initiiert werden. AP im AKDE hierfür ist Herr Tellschaft. ToDo!
Herr Meyer betonte, dass die Entscheidungen aus den Orten zuerst Vorrang hätten und dann erst die Bewilligungen ergingen.

TOP 7 - Neue Förderrichtlinien/Förderregion

Herr Meyer berichtete, dass die neue Landesregierung mit einer "grünen" Ministerin das Statement abgegeben habe, wenn das Kontingent ausgeschöpft sei, eine Aufstockung möglich ist, wenn mindestens zwei Ortsteile davon profitieren. Bei der privaten Förderung werde die Mwst. nicht mehr gefördert. Die Förderquote sei auf 35% der Nettokosten angehoben worden, d.h., Privatleute erhalten pro Objekt maximal 45.000 € Fördersumme (bisher max. 30.000 €). Ein Privatmann aus Idstein-West, der erst ab Sommer 2014 die Bewilligung erhält, wird schon von dieser Neuregelung profitieren. Die Summen sind immer 12 Jahre zweckgebunden.
Zurzeit wird an einer neuen Förderregion/Förderperiode gearbeitet, die gute Chancen hat, im Spätherbst anerkannt zu werden. Die Region wird "Taunus" genannt werden, ist vergrößert und beinhaltet dann auch die Städte Schmitten, Glashütten und Weilrod. Das Land entscheidet über 24 Regionen, von denen die 22 besten anerkannt werden.
In diesem Zusammenhang könnte der Wanderweg Idstein-West - so er denn zertifiziert wird und die Premiumwanderweg-Anbindung erhält - eventuell gefördert werden.

TOP 8 - Wanderwege

Herr Kechel berichtete von der Bürgerstiftung Taunusstein (http://www.buergerstiftung-taunusstein.de/), die ihre eigenen Wanderwege mit tollen Beschilderungen auf die Beine gestellt hat. Eine solche Stiftung könnte eine Alternative zu den geförderten Maßnahmen sein, zumal dann keine Nachhaltigkeit nachgewiesen werden muss. Allerdings benötigt eine Stiftung 50T € Eigenkapital. Herr Kern wird den Ansatz mit der Wanderwege-AG besprechen und dann vielleicht Kontakt mit der Stiftung aufnehmen. ToDO!

TOP 9 - Kommunikation intern und extern mit der Presse

Berichte über die Aktivitäten des AKDEs und in den einzelnen Ortsteilen im Rahmen der DE sollen nach außen gelangen und die Öffentlichkeit erreichen. Auch sollen verstärkt Termine, Aktionstage etc. angekündigt werden. Dazu erging der Vorschlag, dass die Ortsvorsteher den Kontakt mit der Presse pflegen sollen. Oder aber es werden Texte vorformuliert, mit Foto versehen und an Irene Bertram geschickt, die ihrerseits die Presse informiert. Frau Glashoff-Kern will dies mit Frau Bertram besprechen. ToDo!
Die Funktion eines Pressesprechers will niemand aus dem AKDE übernehmen. In OA wird die Bevölkerung u.a. über "Wissenswertes" auf dem Laufenden gehalten.

TOP 10 - Termine

Bis zur nächsten Sitzung sollten sich die Ortsteile über die Priorisierung weiterer Projekte im Klaren sein.
Der Termin wird Ende Juni, Anfang Juli angesetzt, Herr Dembach leitet die Doodle-Umfrage ein. ToDo!
Nachtrag: Nächste AKDE-Sitzung: 24. Juni um 19:30 Uhr in OA oder NA